Game Review: Power Rangers Samurai (Nintendo DS)

Die Nintendo DS Version erschien genauso wie die Nintendo Wii Fassung am 02. Dezember 2011 und war leider genauso schnell vergriffen und ausverkauft. Das DS Spiel ist im Prinzip 1:1 dieselbe Version wie am Wii, jedoch etwas abgespeckt und dies ist durchaus positiv zu bewerten!

Das Spiel startet im Shiba-Haus. Dort gibt es den “Missionen” Modus, welcher die Hauptstory der Serie von Episode 1 – 20 nacherzählt, zwar in Standbildern, dafür aber mit Bildern, direkt aus der TV-Serie. Eigenartig ist nur, dass die Power Rangers selbst fast nie zu sehen sind. Ansonsten kann die Steuerung in den “Optionen” geändert und ein “Passwort” für versteckte Bonuseinstellungen eingegeben werden. Diese können dann im “Bonuseinstellungen” Menü an- oder ausgeschalten werden.

Das Hauptspiel ist jedoch der Missionen Modus. Je nach Mission lassen sich entweder alle sechs Power Rangers auswählen, oder auch nur ein bestimmter Power Ranger. Um sich zu verwandeln muss mit dem Stylusstift am unteren DS-Screen das jeweilige Samurai Symbol nachgezeichnet werden. Danach wird dann der Level als klassischer Side-Scroller gestartet. Von links nach rechts laufend und springend werden mit dem Wirbelschwert diverse Moogers vermöbelt. Am Ende des Levels wartet ein bestimmter Nighlok zum Zweikampf. Das Spiel findet am oberen Screen statt, während am unteren Screen die jeweilige Power Disc abgebildet ist. Diese muss mit dem Stylusstift gedreht werden, um Zusatzeffekte hervorzurufen. Dadurch sind die Attacken stärker und verbrauchen weniger Symbolkraft. Die Symbolkraft muss im Laufe des Levels eingesammelt werden und aktiviert verschiedene Ranger-spezifische Super-Attacken, wie z.B. Jaydens Feuerschläger, oder Mikes Waldspeer. In den Levels lassen sich auch geheime Power Discs finden, welche aber nur mit einem bestimmten Power Ranger und dessen Symbolkraft Attacke entdeckt werden können.

Wurde der Nighlok im Kampf besiegt startet der MegaModus. Hier muss ebenfalls mit dem Stylusstift das MegaModus Symbol nachgezeichnet werden und dann lässt sich auch schon der Samurai Megazord auswählen. Je nach Mission gibt es unterschiedliche Megazord Kombinationen (z.B. Käfersprenger Megazord). Am unteren Screen findet sich ebenfalls eine Power Disc, welche so lange gedreht werden muss, bis sich die Attacken-Anzeige gefüllt hat. Erst dann schlägt der Megazord zu. Hat der Nighlok die Anzeige schneller voll, schlägt dieser zuerst zu – dies kann aber mit Hilfe von Blocken-Icons abgewehrt werden.

Wie bereits erwähnt, ist das Spiel mit der Wii-Version nahezu identisch. Dieselben Levels, dieselbe Stories, dieselbe Hintergrundmusik und dasselbe Symbol nachzeichnen. Nur in diesem Fall mit dem Stylusstift am Touchscreen, anstatt mit der Wii-Fernbedienung in der Luft. Die Levels wurden etwas abgespeckt, genauso die Story und präsentieren sich nicht so lang, wie auf der Wii. Dies ist durchaus angenehm. Auch die Grafik ist mit der Wii-Fassung identisch, nur die Hintergründe sind gezeichnet und die Figuren etwas unscharf. Die Buttonbelegung ist gut gewählt und die Power Rangers steuern sich auch sehr gut. Der Megazord Kampf ist steuerunsmäßig gewöhnungsbedürftig. Viele Fans hätten sich hier eine direkte Steuerung gewünscht und keinen Quick-Time Touchscreen-Smasher. Nichts desto trotz macht es mehr Spaß als auf der Wii und geht auch wesentlich flotter. Während des Megazord Kampfes läuft übrigens der “Power Rangers Samurai” Titelsong im Hintergrund, inkl. Gesang. Das Spiel hat auch Sprachausgabe (englisch), diese beschränkt sich jedoch nur auf ein paar Sätze. Die Bildschirmtexte sind in deutsch.

Fazit: Wie bereits bei der Nintendo Wii Version können hier Power Rangers Fans auf alle Fälle zuschlagen. Es ist eine angenehm abgespeckte Version, gerade für einen Handheld richtig angepasst und macht sogar deshalb etwas mehr Spaß, als die Version auf der Wii Konsole.

Game Over

Für Power Rangers Fans mehr als ärgerlich! Erst Anfang Dezember erschienen die beiden “Power Rangers Samurai” Games für Nintendo Wii und Nintendo DS. Viele Fans haben sich seit Wochen gewundert warum die Spiele im Handel kaum bis garnicht erhältlich sind und auch nicht bestellt werden können. PRW Blog hat nachgefragt und Bandai Namco nennt den Grund: Die beiden Spiele werden nicht mehr produziert und können auch somit nicht mehr bestellt werden. Sogar bei Amazon.de ist das Nintendo DS Spiel komplett aus dem Sortiment entfernt worden.

Für Fans welche nicht sofort 80 Euro für beide Games ausgeben konnten ist das nicht gerade eine schöne Sache. Vor allem da die beiden Spiele seit der Veröffentlichung kaum erhältlich waren und somit die Fans auch nicht wirklich eine Chance hatten, diese käuflich zu erwerben. Sogar bei Amazon.de war die Stückzahl extrem limitiert und kaum auf Lager. Meine Theorie ist, dass von vornherein kein allzugroßer Erfolg für die beiden Spiele eingeplant war und hierzulande somit nur eine sehr geringe Stückzahl produziert wurde. Was bleibt daher noch übrig? Import oder Gebrauchtmarkt.

Game History: Game Boy Advance

Power Rangers Time Force

Das erste Power Rangers Spiel für den Game Boy Advance kommt von der Firma THQ und erschien am 24. November 2001, komplett mit 32-Bit Engine, vorgerenderten 3D Charakteren und spektakulären Lichteffekten.

Zur Geschichte: Ransik entkommt der Time Force Polizei und flieht ins Jahr 2001. Die Time Rangers jagen nun Ransik und seine Mutanten Schwerverbrecher durch verschiedene Levels wie Wilder Westen, Zukunft, das alte Ägypten, das römische Reich, usw. Die SpielerInnen laufen als jeweilige Power Ranger von links nach rechts und bekämpfen die Cyclobots, sowie am Ende des Levels einen speziellen Mutanten. Ab und zu kann es passieren, dass der Mutant seine DNS freisetzt und der Time Force Megazord Mode Red gesteuert werden muss. Die SpielerInnen müssen somit den Megazord steuern, um den Mutanten letztendlich einfangen zu können.

Die Power Rangers verfügen nicht nur Schlag- und Trittkombinationen, sondern auch über die Waffen aus der Tv-Serie. Außerdem lässt sich der Quantum Ranger freischalten, in dem SpielerInnen seinen Quantum Energiewandler finden müssen, welcher in den Levels versteckt ist.

Die Grafik ist absolut spitze, der Sound hat Ohrwurmqualität (der Time Force Titelsong inkl. Gesang ist ebenfalls enthalten!). Die Story wird ebenfalls recht spannend erzählt, aber es fehlt irgendwo an einem konstanten durchgängigen Handlungsbogen. Die Steuerung geht ebenfalls voll in Ordnung und somit ist dieses Spiel für Power Rangers Fans ein absoluter Pflichttitel!


Power Rangers Wild Force

Am 30. November 2002 erschien das Spiel zur “Power Rangers Wild Force” Staffel von THQ. Die Wild Force Rangers müssen in 10 Levels (Dschungel, Tempel, Hafen, etc.) gegen die Putrids kämpfen und am Ende eines Levels wartet ein besonderer Org. SpielerInnen können sich von sechs Power Rangers vier aussuchen. Per Knopfdruck kann ein zweiter Power Ranger gerufen werden, mit dem dann eine spezielle Kampfattacke ausgeführt wird. Wurden in einem Gebiet alle Putrids besiegt, geht es zum nächsten Bildschirmabschnitt weiter. Haben SpielerInnen den Org in einem Level besiegt, erhaltet man einen Tierkristall. Damit lässt sich der Wild Force Megazord in verschiedenen Modi verwandeln. Zusätzlich kann man noch den Kongazord frei spielen, wenn SpielerInnen eine andere Route auf der Landkarte (wo die Levels verzeichnet sind) anwählen und dadurch weitere Tierkristalle erobern. Dazu muss das Abenteuer aber mindestens zweimal durchgespielt werden, denn nicht jeder Level ist auf Anhieb anwählbar. Die Megazords besitzen übrigens dieselben Attacken wie in der Tv-Serie. Dasselbe gilt auch für die Power Rangers, welche sich animalisch bewegen.

Die Ansicht ist von einer schräg gehaltenen Vogelperspektive, die einzelnen Figuren sind jedoch leider viel zu klein gezeichnet. Die Grafik wirkt leider ebenfalls etwas unscharf. Der Sound ist auch nicht wirklich auf GBA Niveau und die Steuerung ist etwas zu ungenau. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich zwar einstellen, ist aber auf allen drei Stufen (leicht, mittel, schwer) relativ gleich einfach.

Im Vergleich mit dem “Power Rangers Time Force” Spiel, hat die “Wild Force” deutlich verloren. Fans der Serie dürfen trotzdem zugreifen – Spaß macht das Spiel auf alle Fälle, vor allem da das Game per Link Kabel sogar zu viert spielbar ist.


Power Rangers Ninja Storm

“Ninja Storm” erschien am 28. November 2003 ebenfalls von THQ. Die von Lothor angeführte Aliens haben die Ninja Akademien der Erde angegriffen. Lothors Ziel ist natürlich die Weltherrschaft. Nur die drei Schüler Shane, Tori und Dustin von der Wind Ninja Akademie, sowie Blake und Hunter von der Donner Ninja Akademie überstehen den Angriff. Nun müssen die ehemaligen Konkurrenten mit dem Samurai Ranger die Welt retten.

Über zehn Levels lang bekämpfen SpielerInnen die bösen Kelzaks und an jedem Levelende steht ein Alien aus der Tv-Serie zum Kampf bereit! Im Spiel können alle sechs Power Rangers gesteuert werden, aber diese besitzen unterschiedliche Fähigkeiten und Waffen und während eines Levels, lassen sich die einzelnen Ninja Storm Rangers sogar austauschen.

Auch Megazord Kämpfe sind im Spiel enthalten, aber diese sind nicht ganz so einfach – da ist schon Geschick und gutes Reaktionsvermögen erforderlich: von allen Richtungen fliegen A oder B Knopf Symbole ins Bild. Kommt z.B. ein A Knopf Symbol von oben, muss man blitzschnell das Steuerkreuz nach oben und gleichzeitig den A Knopf drücken. Hat man es nicht geschafft, startet der Gegner seinen Angriff. Der Storm Megazord, Thunder Megazord und Samurai Star Megazord besitzen verschiedene Power Discs, die man im Spiel erwerben kann und starten somit ihre aus der Tv-Serie bekannten Angriffe.

Die Grafik ist sehr schön gezeichnet, der Sound glasklar, lediglich die Charaktere hätten detaillierter und schärfer sein können. Die Megazord Kämpfe nerven aber etwas mit ihren Geschicklichkeits-Button-drücken Prinzip. Dennoch ein Pflichtkauf für Fans!


Power Rangers Dino Thunder

Am 09. November 2004 erschien das Spiel zur “Dino Thunder” Staffel ebenfalls von THQ. Mesogog greift die Stadt mit seinen Tyrannodrohnen an und es liegt an den Dino Rangers ihn aufzuhalten. Er hat das Ziel, die Erde in den prähistorischen Zustand zurück zu versetzen.

Im Laufe des Spieles steuern SpielerInnen in mehr als 20 Levels abwechselnd den Roten, Blauen und Gelben Dino Ranger, welche verschiedene Fähigkeiten und Spezial Attacken besitzen. Dabei wird ganz klassisch von links nach rechts gelaufen und gesprungen und es werden fleißig Tyrannodrohnen vermöbelt. Am Ende eines Levels muss mit dem Schwarzen Ranger und seinem Brachio Zord ein Labyrinth Rätsel gelöst werden, um einen neuen Dino Zord für die Megazord Kämpfe Freizuschalten – doch der böse Weiße Ranger versucht einen daran zu hindern! Die Megazord Kämpfe sind absolut toll gemacht und THQ hat endlich das Geschicklichkeits-Button drücken Prinzip von “Power Rangers Ninja Storm” verworfen. Haben SpielerInnen die verschiedenen Dino Zords im Labyrinth Rätsel Spiel freigeschaltet, kann der Megazord neue Formationen annehmen.

Insgesamt ein tolles Spiel mit schönen Grafiken, jedoch unscharfen Figuren und mittelmäßigen Sound. Dafür gibt es geniale Megazord Kämpfe! Für Fans auch hier ein Pflichtkauf!


Power Rangers S.P.D.

Die Space Patrol Delta Polizei muss die Stadt New Tech City vor dem bösen Imperator Gruumm beschützen und schickt die Power Rangers los, um den Kampf gegen die Weltraumverbrecher aufzunehmen.

Drei unterschiedliche Spiele-Modi werden nacheinander in neun Haupt-Levels, vier Nahkampf-Levels, fünf Megazord-Levels, vier Delta Runner Levels und zwei Action-Levels gespielt. Am Anfang kämpfen SpielerInnen sich mit den fünf Power Rangers durch die Haupt-Levels. Jeder Ranger besitzt unterschiedliche Fähigkeiten: Der Rote Ranger kann z.B. durch Türen gehen, der Blaue Ranger erschafft Kraftfelder und der Grüne Ranger kann Menschen durch Hitzespuren erfühlen. Im letzten Level darf auch der Shadow Ranger gespielt werden! Haben SpielerInnen das Haupt-Level beendet, müssen die Kryboter noch einmal durch ein Level geprügelt werden, danach kommt der Delta Squad Megazord Kampf, oder ihr fährt mit einem der fünf Delta Renner und müsste auf Zeit gefährlichen Geschoßen ausweichen.

Während die vorherigen Spiele für den Game Boy Advance noch durchaus spielbar waren, ist dieser Titel sowohl grafisch, soundmäßig wie auch spielerisch der absolut schwächste Teil. An dem Spiel macht leider kaum etwas Spaß und viele Levels sind einfach nur nervig. “Power Rangers S.P.D.” erschien 2006 und ist das letzte Power Rangers Spiel von der Firma THQ.

Game History: Playstation Two

Die Sony Playstation 2 erschien am 24. November 2000 in Europa und ist eine der erfolgreichste Videospielekonsolen aller Zeiten. Noch dazu mit einer unglaublichen Auswahl an großartigen Spieleserien und innovativen Ideen, wie z.B. EyeToy oder Buzz. Außerdem lassen sich diverse PSOne Titel abspielen. Ein ganz großer Pluspunkt war der integrierte DVD Player. Im September 2004 erschien eine aktualisierte schlankere Version der Konsole, welche ab diesem Zeitpunkt “Playstation Two” bezeichnet wird.

Power Rangers Dino Thunder

“Dino Thunder” erschien am 12. November 2004 sowohl für Playstation Two, als auch für Nintendo GameCube. Warum sich THQ dafür entschieden hat das Spiel hierzulande nur auf der PSTwo zu veröffentlichen, wissen nur die Marketingstrategen von THQ selbst. Obwohl die Zielgruppe für den GameCube eigentlich passender wäre, hat sich THQ wahrscheinlich gedacht, dass sich das Spiel auf der PSTwo durch seine hohen Hardwareverkaufszahlen besser verkaufen wird, als auf dem Spielewürfel von Nintendo.

Doch wie auch immer, das Spiel ist hierzulande nur für die Playstation 2 erschienen und hat folgende Story: Mesogog hat die Dino Rangers und ihre Zords in eine andere Dimension gesperrt. Nur Tommy der Schwarze Ranger und der Rote Ranger Conner sind übrig. Conner muss sich mit seinem Tyranno Zord auf den Weg machen, um die anderen Power Rangers und Zords zu befreien. Tommy stellt verschiedene Missionen (über 50!) zur Verfügung, welche es zu bewältigen gilt. Dabei müssen mit dem Tyranno Zord bestimmte Gegner vernichtet, oder Artefakte eingesammelt werden. Ab und zu muss auch der Brachio Zord beschützt werden. Im Laufe des Spieles werden diverse Dino Zords gefunden und jeder Zord hat bestimmte Eigenschaften die Anhand bestimmter Missionen eingesetzt werden müssen. Am Ende einer Welt erwartet einem ein Bossgegner aus der Tv-Serie, welcher mit dem Thundersaurus Megazord besiegt werden muss. Zusätzlich können auch andere Zords aus der “Wild Force” und “Ninja Storm” Tv Serie freigeschaltet und diverse Mini-Games gespielt werden. Insgesamt gilt es also 18 Zords freizuschalten. Im gesamten Spiel werden daher nur die Zords gesteuert, die Power Rangers selbst können nicht gespielt werden.

Das Spiel präsentiert sich mit schöner, aber leider nur zweckmäßiger Grafik. Dafür sind die Animationen der Zords flüssig und absolut toll anzuschauen. Leider gibt es keine Melodien aus der Tv-Serie, dafür sind aber Videos der Zords oder Power Rangers direkt von der Tv-Serie vorhanden. Das gesamte Spiel ist mit englischer Synchronisation und deutschen Texten, die Stimmen der Power Rangers sind jedoch von anderen Personen und nicht von den original Schauspielern eingesprochen.

Für jeden Fan ist dieses Spiel eine absolute Kaufempfehlung: Es gibt viel zu entdecken und jede Menge Artworks, Videos und Zords freizuschalten. Das sicherlich beste und leider auch letzte Spiel für die großen Konsolen von THQ.

Power Rangers Super Legends

Pünktlich zum 15-jährigen Jubiläum am 29. November 2007 erschien von Disney Interactive ein Spiel für die Playstation Two. Die Story ist schnell erzählt: Lord Zedd ist Zordons Energiewelle entkommen und kehrt in seiner bösen Gestalt auf die Erde zurück. Zedd versteckt sich in einer geheimen Dimension und versucht den Lauf der Geschichte zu ändern, um damit alle Power Rangers zu vernichten. Doch der Omega Ranger kommt ihm dazwischen und schafft es, denn Chrono Kristall zu zersplittern. Dieser fliegt in die verschiedenen Zeitzonen zu verschiedene Power Rangers Generationen.

Das Spiel ist als eine Art Jump’n Run Beat-em Up aufgebaut. Die SpielerInnen laufen von links nach rechts und verprügeln alles was einem unterkommt. Die Levels sind sehr lang und zeitaufwändig und ein speichern ist leider nur möglich, wenn das Level beendet wurde. Dafür sind die einzelnen Levels vollgestopft mit Zwischensequenzen, welche die spannende Handlung vorantreiben. Wurde der Endboss besiegt, steht ein Megazord Kampf den verschiedenen Power Rangers bevor. Dieser teilt sich in die “Angriffs-Runde”, dabei müssen Tasten in der richtigen Reihenfolge gedrückt werden. Bei der “Kämpfen-Runde” muss eine Taste so schnell wie möglich gedrückt werden und bei der “Verteidigen-Runde” müssen wieder gewisse Tasten in der richtigen Reihenfolge betätigt werden.

Die Power Rangers verfügen über verschiedene Kampfcombos, welche nach und nach freigeschalten werden und somit eine wirklich coole Liste an Schlag-, Wurf- und Trittkombinationen bietet. Den ersten Level bestreiten SpielerInnen mit den “Operation Overdrive” Team, gefolgt von “Lost Galaxy”. Insgesamt sind 20 Power Rangers aus verschiedenen Staffeln spielbar. Als Bonus lassen sich geheime Rangers, Melodien und Grafiken freischalten, wenn die SpielerInnen gewissen Artefakte in den Levels einsammeln. Es gibt auch einen Zwei-Spieler-Modus wobei der zweite Spieler jederzeit in das gerade laufende Spiel einsteigen kann.

Die Grafik präsentiert sich im Cell-Shading Stil und sieht wirklich sehr gut aus. Es treten sehr viele bekannte Gesichter aus den Tv-Staffeln auf, wie z.B. Putties, Kampfdrohnen, Lord Zedd, Moltor und Trakeena. Das Spiel ist gänzlich deutsch synchronisiert. Leider wirken die Sprecher äußerst lustlos und lesen uninspiriert und gelangweilt die Texte. Der Soundtrack ist in Ordnung, aber nichts besonderes. Die Steuerung gestaltet sich mit dem Stick als ziemlich schwammig, per Steuerkreuz gelingt es aber durchaus besser. Die Kämpfe gestalten sich aufgrund der vielen Combos aber als sehr sehenswert, auch wenn manche Gegneraufkommen ziemlich unfair sind. Die Story ist defintiv ein Highlight des Games und sorgt für spannende Stunden. Großes Minus gibt es für die schlechte deutsche Synchronfassung. Für Fans ist das Game aber defintiv ein Pflichtkauf und ist nach wie vor erhältlich.

Hier könnt ihr “Power Rangers Super Legends” für die Playstation Two bestellen!

Game History: Nintendo 64

Das Nintendo 64 erschien am 01. März 1997 in Europa und wird eher als die glücklose Konsole von Nintendo betitelt. Immerhin hatte das N64 die PlayStation One als Konkurrenz. Besonders innovativ war der Controller, welcher im Design absolut einzigartig war. Durch diverste Steckmodule konnten ein Rumble Pack sowie eine Memory Card angesteckt werden. Außerdem erhielt das N64 eine Speichererweiterung für diverse Spiele. Doch trotz diverse Kritiken und die durchaus besseren Spiele der PSOne hat das N64 vor allem das Herz von Nintendo Fans im Sturm erobert.

Power Rangers Lightspeed Rescue

Nach dem Intro von “Lightspeed Resuce”, welches in Comic Grafik gehalten ist, können sich SpielerInnen zwischen zwei Spielmodi entscheiden. Im “Titanium Quest” Modus wird die Story nachgespielt. Diese teilt sich in drei Episoden, wobei die Story ebenfalls wie das Intro in Comic Grafik erzählt wird: Ein Komet stürzt auf die Erde und enthält die gewaltige Titanium Energie. Natürlich ist Diabolico ganz scharf darauf und greift die Erde mit seinen Monstern an. Der zweite Modus nennt sich “Megazord Arena“: Hier können sich zwei SpielerInnen mit den Megazords verprügeln.

Im Story Modus steuern SpielerInnen abwechselnd die sechs Lightspeed Rangers, deren Aufgabe es ist, Zivilisten zu retten. Aber auch nur diverse Umweltkatastrophen, welche von Diabolico verursacht werden, müssen beseitigt werden. Natürlich wollen die Battlings die Power Rangers daran hindern, welche mit Schlag- und Fußtritten bekämpft werden. Verschiedene Power-ups helfen im Kampf gegen die finalen Monster, welche direkt aus der Tv-Serie stammen. So wird der jeweilige Ranger für eine kurze Zeit unbesiegbar, oder ist noch schlagkräftiger als sonst.
Nach diversen Levelabschnitten wie z.B. die Stadt Mariner Bay, Park oder Steinbruch, übernehmen SpielerInnen auch die Kontrolle über die Rettungsmobile und müssen diverse Aufgaben meistern. Gegen Ende des Levels muss ein Monster mit dem Lightspeed Megazord oder mit dem Super Train Megazord bekämpft werden.

Sowohl die Grafik als auch der Sound sind nicht wirklich das, was sich ein Fans wünschen würde. Beides wirkt unfertig, detailarm, unscharf und darf daher als absoluter Schnellschuß betitelt werden. Die Steuerung ist leider ebenfalls sehr holprig umgesetzt, so lassen sich vor allem die Rettungsmobile kaum richtig steuern. Die PSone Version von “Lightspeed Rescue” ist wesentlich besser und hätte auch auf dem N64 umgesetzt werden sollen. Stattdessen hat THQ ein eigenes Game für das Nintendo 64 produziert, welches total unfertig und lieblos wirkt. Hardcore Fans welche alles haben müssen, können durchaus zugreifen. Immerhin ist es das einzige Spiel für das Nintendo 64, nur glücklich wird man mit diesem Abenteuer sicher nicht.

Game Review: Power Rangers Samurai (Nintendo Wii)

Power Rangers Samurai

Das Spiel erschien am 02. Dezember 2011 erstmals von Bandai Namco produziert. Vor dem eigentlichen Spiel gibt es im Shiba-Haus die Möglichkeit sich zwischen drei Modi zu entscheiden: “Missionen” bezeichnet den Storymodus, “Symbolkraft-Trainig” ist ein schnelles Trainingsspiel und “Zusammen spielen” bezeichnet den Multiplayer-Modus (2 Spieler). Unter “Optionen” finden sich die üblichen Grundeinstellungen sowie der Punkt “Geheimnisse” und “Sammlungen”. Unter “Geheimnisse” können Codes eingegeben werden, um bestimmte Zusatzeffekte im Spiel zu bekommen. Bei “Sammlungen” sind diverse Videos aus der Serie zu finden, welche aber erst im Storymodus freigespielt bzw. gefunden werden müssen.

Das eigentliche Hauptspiel findet jedoch unter “Missionen” statt. Hier kann eine jeweilige Mission ausgewählt werden, insgesamt gibt es 10 Missionen. Zuerst muss zwischen Jayden, Kevin, Mike, Mia und Emily (später kommt Antonio dazu) gewählt werden, um den Samuraizer zu aktivieren. Jetzt müssen SpielerInnen mit der Wii-Fernbedienung das jeweilige Symbol des Power Ranger in der Luft nachmalen – genauso wie in der TV-Serie und es funktioniert absolut einwandfrei! Gespielt wird mit dem Nunchuk, wobei hier gesteuert, gesprungen und geblockt werden kann. Auf der Wii-Fernbedienung wird per A- oder B-Knopf zugeschlagen oder diverse Zusatzattacken per Steuerkreuz können ausgeführt werden. Jeder Power Ranger hat unterschiedliche Attribute in Kampfkraft und Symbolkraft. Dies hat aber keinen so starken Einfluss auf das Spiel – hier entscheidet eher der persönliche Geschmack, welcher Ranger gespielt werden möchte.

SpielerInnen steuern also den jeweiligen gewählten Power Ranger ganz klassisch von links nach rechts durch die Levels und verprügelt die Moogers, welche zufällig auftauchen. Denn jeder Ranger verfügt über eine bestimmte Symbolkraft, welche jedoch Energie verbraucht und als typische Waffe aktiviert wird. So schwingt Jayden seinen Feuerschläger oder Mia ihren Himmelsfächer. Zudem können Discs eingesammelt werden, um ganz harte Attacken zu starten. Am Ende eines jeden Levels wartet ein bestimmter Nighlok, welcher besiegt werden will. Während der Levels können Lebens- sowie Symbolkraftenergie eingesammelt werden. Natürlich gibt es auch jede Menge Zwischensequenzen, welche in englischer Synchronisation, aber mit deutschen Untertiteln ausgestattet sind.

Nachdem ein Nighlok besiegt wurde, startet der Megazord-Kampfmodus. Hier kommt wieder die Wii-FB zum Einsatz, denn es muss das Megamodus Symbol in der Luft nachgezeichnet werden. Der Megazord wird leider nicht direkt gesteuert, sondern per Nunchuk Schwung wird geblockt und per Wii-FB Schwung wird zugeschlagen. Das ist eigentlich schade, denn hier hätte durchaus ein Beat-em up ala “Street Fighter” gepasst. Später im Spiel kommen auch  verschiedenen Megazord Modi vor, z.B. der Schwertfisch Fecht-Megazord, oder der Kampfgreif Megazord.

Die Story hält sich genau an die TV-Serie – also von Episode 1 bis 20, können Ranger Fans alle Episoden fast 1:1 nachspielen. Die Zwischensequenzen laufen leider nur in Standbildern ab, dafür aber mit Bildern direkt aus der TV-Serie. Einzelne Videos vor und nach den Levels stammen ebenfalls aus der Serie und sind in einer sehr guten Qualität. So startet z.B. nachdem ein Ranger für einen Level ausgewählt und nachdem das Samuraizer Symbol gezeichnet wurde, die Verwandlungssequenz direkt aus der Serie.

Die Power Rangers steuern sich flüssig, die Levels sind schön abwechslungsreich und manchmal auch verwinkelt aufgebaut. So kann viel Zeit damit verbracht werden, nach diversen Discs oder Sammelobjekten zu suchen. Der Schwierigkeitsgrad ist sogar relativ knackig – vor allem die Nighloks als Endbosse sind fordernd. Grafisch ist das Game für Nintendo Wii Verhältnisse scharf gezeichnet und geht durchaus in Ordnung, die Video-Zwischensequenzen sind wie bereits erwähnt in toller Qualität. Auch die englische Synchronisation weist alle original SprecherInnen auf, denn diese wurden extra für das Spiel in ein Aufnahmestudio eingeladen und die Stimmen aufgezeichnet. Die Hintergrundmusik während des Spielens passt sich dem Stil der Serie an und die Titelmelodie kommt ebenfalls oft genug zur geltung. Enttäuschend ist lediglich der Megazord-Kampfmodus, da dieser nicht direkt gesteuert werden kann und sich leider nur auf rechts und links Schwung beschränkt. Das Spiel ist auch etwas kurz, nach spätestens vier Stunden ist das Abenteuer zu Ende. Natürlich können die einzelnen Missionen nachträglich noch nach diversen Filmdiscs abgesucht werden, welche erst mit bestimmten Power Rangers Symbolfähigkeiten zugänglich sind, dennoch hätte das Game etwas länger sein dürfen.

Fazit: Power Rangers Fans können hier wirklich bedenkenlos zuschlagen! Spielerisch ist das Game absolut in Ordnung; es gewinnt zwar sicherlich keinen Innovationspreis, aber es macht Spaß und genau das ist das Ziel und der Zweck dieses Titels. Bandai Namco bietet hier Fanservice pur und genau das bekommen Fans, wenn sie es sich kaufen!

Hier könnt Ihr die Nintendo Wii Version kaufen!

Game History: PlayStation One

Die PlayStation von der japanischen Firma Sony erschien 1994 in Japan und stürzte den damaligen Marktführer Nintendo vom Thron. Die 32-Bit Konsole erschien mit einem CD-Rom Laufwerk und bot dadurch erstmals großartige Spielgrafiken, Video-Zwischensequenzen sowie Sprachausgabe. 1995 erschien die Konsole in Europa. Später erschien eine kleinere schmalere Version, welche auf den Namen PlayStation One hört.


Power Rangers Zeo – Full Tilt Battle Pinball

“Full Tilt Battle Pinball” ist das letzte Videogame von Bandai, welches 1996 für die PlayStation One erschien. Im Gegensatz zu den Super Nintendo Versionen ist dieses Spiel ein Arkade-ähnliches Flipper-Spiel mit fünf Hauptspielfeldern: USA, Europa, Asien, Afrika und Nordpol. Das Ziel auf den einzelnen Spielfeldern ist es, den Endgegner zu zerstören. Pro Spiel stehen fünf Flipperkugeln zur Verfügung und damit ein Endboss zerstört werden kann, muss dieser mehrmals mit der Kugel getroffen werden. Jede Spielestufe ist in drei Levels unterteilt und um in den Levels weiterkommen zu können, müssen bestimmte Aufgaben erfüllt werden. Die Spielfelder sind optisch an der “Power Rangers Zeo” Serie angelehnt und die jeweiligen Endbosse repräsentieren bekannte Monster aus dem Maschinen Imperium.

Die Story wird anhand von Videosequenzen aus der Tv-Serie erzählt, sowie mit original Musik und original Stimmen aus der Zeo Staffel begleitet. Neben dem Story Modus können auch andere Modi aktiviert werden, z.B. den Multiball (mehr Bälle auf dem Spielfeld) oder den Mehrball-Modus, welcher zusätzliche Videosequenzen aktiviert.

Da damals die Spiele für die PAL-Anpassung auf 50Hz und mit schwarzen Balken runtergeschalten wurden, gestaltet sich die Kontrolle des Flippers als etwas langsam und somit gewöhnungsbedürftig, aber die Tastenbelegungen lassen sich zum Glück ändern. Grafisch ist das Spiel durchaus okay und macht auf Dauer richtig süchtig. Wer auf Flipper-Automaten steht, sollte ruhig zuschlagen.

Power Rangers Lightspeed Rescue

Nach vier Jahren Spielabstinenz hat THQ im Jahr 2000 die “Power Rangers” Lizenz ansich genommen und veröffentlicht ein Spiel für die PlayStation One.

Die Stadt Mariner Bay wird von Königin Bansheera und ihren Dämonen bedroht. Am Anfang können SpielerInnen aus den fünf Lightspeed Rangers wählen (der Titanium Ranger kann frei gespielt werden) und zwischen einem Einspieler-Modus und dem kooperativen Zweispieler-Modus wählen. Jeder Lightspeed Ranger verfügt über verschiedene Spezialangriffe und Stärken. Während des Spielens können diverse Artefakte eingesammelt werden, welche zusätzliche Artworks für eine Bildergalerie freischalten.

In den verschiedenen Levels wird gegen die Kampflinge und verschiedene Monster aus der Tv-Serie gekämpft. Wenn von Jinxer eine Karte erscheint, ist es Zeit den Super Zug Megazord zu steuern und gegen die übergroßen Monster vorzugehen. Verschiedene Power-Ups erhöhen die Punkteanzahl und Extra-Leben. Die Lightspeed Aqua-Basis gibt während den Missionen immer wieder Infos und neue Einsatzbefehle. Die Missionen sind erfreulich abwechslungsreich: Einmal muss sogar der Super Zug Megazord gerettet, oder die Aqua-Basis vor den Dämonen beschützt werden.

Die Grafik ist Ordnung, ruckelt aber meist stark und die PAL-Anpassung sorgt für ein langsames Spielgefühl. Doch dafür verfügt das Game über Videosequenzen aus der Tv-Serie und eine deutsche Sprachausgabe.

Power Rangers Time Force

Das letzte Power Rangers Spiel für die PlayStation One kommt ebenfalls von THQ und erschien 2001. Ransik, ein Mutant Schwerverbrecher aus dem Jahr 3000 ist mit einem Gefängnis voller Mutanten ins Jahr 2001 geflohen. Die Power Rangers der Time Force sind ihm gefolgt und müssen ihn aufhalten.

Am Beginn kann zwischen den fünf Time Rangers gewählt werden (später ist auch der Quantum Ranger freizuspielen) und sich zwischen einem Einspieler oder ebenfalls kooperativen Zweispieler Modus entscheiden. Genauso wie der Vorgängertitel verfügt jeder Ranger über verschiedene Spezialangriffe und Stärken. In den verschiedenen Levels wird gegen die Cycloboter und Mutanten aus der Tv-Serie gekämpft. Am Ende jedes Levels muss der Time Force Megazord Roter Modus gesteuert werden, um die Monster endgültig in Kryozellen zu sperren. Verschiedene Power-Ups erhöhen die Punkteanzahl und Extra-Leben und auch hier werden Fans mit original Videos aus der Tv-Serie belohnt.

Im Grunde ist das Spiel komplett gleich wie sein Vorgänger, jedoch ist die Grafik unverständlicherweise deutlich schlechter und ruckelt durch die PAL-Anpassung stark. Zu allem Überfluss muss das Game mehrmals gestartet werden, damit ein nerviger Pfeifton verschwindet. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das Menü schlecht gestaltet und freizuspielen gibt es bis auf den Quantum Ranger leider auch nichts.

Game History: Game Boy Color

Der Nintendo Game Boy Color wurde im November 1998 in Europa veröffentlicht und erfreute sich großer Beliebtheit. Die neue GameBoy Version war nicht nur dünner und handlicher, sondern hatte auch einen Farbbildschirm, welcher 56 verschiedene Farben darstellen konnte. Der GameBoy Color selbst kam auch in verschiedenen Farbvariationen auf den Markt.

Power Rangers Lightspeed Rescue

THQ bewies Mut und brachte im Jahr 2000, nach langer Power Rangers Game Durststrecke, für den Game Boy Color ein neues Power Rangers Spiel auf den Markt. Die damals aktuelle Staffel “Power Rangers Lightspeed Rescue” soll die Power Rangers in neue Games-Sphären bringen.

Diabolico droht die Stadt Marina Bay zu zerstören und greift dementsprechend diverse Kraftwerke an. Die Organisation “Lightspeed Rescue” nimmt sich der Sache an und schickt ihre Power Rangers zur Hilfe. Am Anfang des Spiels können SpielerInnen zwischen den fünf Lightspeed Rangers wählen, welche verschiedene Attribute bezüglich Lebensenergie, Kampfkraft, etc. aufweisen. Es gibt insgesamt fünf Levels, welche sich jeweils in drei Missionen gliedern. In der ersten Mission müssen Menschen aus brennenden Häusern gerettet werden. In der zweiten Mission gilt es einen Dämon aus der Tv-Serie zu bekämpfen und die dritte Mission ist ein Lightspeed Megazord Kampf. Die Power Rangers verfügen beim Einsammeln diverse Items dann auch über ihre Rescue Weapons, mit denen sie die Menschen befreien oder die Battlings vernichten können. Erschwerend kommt hinzu, dass es eine Zeitbegrenzung gibt und somit für die Rettung der Menschen Eile geboten ist. Im Übrigen kann auch ein geheimer Megazord freigeschalten werden (Super Train Megazord).

Die verschiedenen Levels sind ganz nett gezeichnet, auch die Story ist, zwar in Standbildern, aber schön erzählt. Leider sind die Charaktere recht klein dargestellt und der Sound ist unerträglich. Definitiv kein Meisterwerk.

Power Rangers Time Force

THQ lässt sich nicht davon abbringen und veröffentlicht 2001 das Spiel zur Tv-Serie “Power Rangers Time Force” für den Game Boy Color.

Der Mutant Ransik entkommt der Time Force Polizei im Jahr 3000 und flieht in das Jahr 2001. Die fünf Time Force Power Rangers laufen somit durch verschiedene Levels und müssen die Mutanten Schwerverbrecher und Cyclopots bekämpfen. Am Ende des Levels muss dann auch noch der Time Force Megazord in seinen zwei verschiedenen Modi (Blauer und Roter Modus) gegen das mutierte Monster kämpfen. Während mit den Power Rangers gespielt wird, können SpielerInnen zwischen den Time Blaster und dem Chrono Saber hin- und herschalten. Unterschiede bezüglich Schlag- oder Fußtritte und der Benützung von Waffen  gibt es aber keine.

Die Grafik ist scheußlich, die Figuren sind im Miniaturformat dargestellt und Spaß will einfach keiner aufkommen. Abwechslung ist gleich null und die Steuerung furchtbar ungenau und hackelig. Hier gilt: Finger weg!

Game History: Game Boy

Mit dem Game Boy hat Nintendo 1989 die Zeichen der Zeit erkannt und einen Handheld präsentiert, der auch heute noch absolut zeitlos ist. Auch wenn die Spiele grafisch absolut nichts mehr hergeben, war der  Spielspass doch grenzenlos.

Mighty Morphin Power Rangers

Bandai hat sich 1994 bei der Lizenzumsetzung von “Mighty Morphin Power Rangers” aber so einiges geschenkt: nicht nur grafisch und soundtechnisch, sondern auch spielerisch wurde so ziemlich alles versaut.

Zu Beginn des Games kann Jason, Zack, Billy, Trini und Kimberly ausgewählt werden. Der jeweilige Power Ranger kämpft von sich von links nach rechts durch fünf Levels. Eigentlich ist es egal, welcher Teenager gewählt wird, da sich diese sofort in einen Power Ranger verwandeln und grafisch alle gleich aussehen. Nur die Power Waffe unterscheidet sich und lässt sich per Knopfdruck aktivieren. Die Putties lassen sich übrigens nur mit einem Faust- oder Waffenschlag besiegen und springen ziel- und verstandlos ins Bild. Neben einem Faustschlag kann nur noch ein Sprungkick ausgeführt werden, welcher aber selten seinen Zweck erfüllt. Gelegentlich bekommen SpielerInnen Power-Ups, um die Lebensenergie wieder auffrischen zu können.

Am Ende jeden Levels wartet Goldar, Squatt, Baboo, King Sphinx und Rita Repulsa höchstpersönlich. Die Endbosse werden mit dem Megazord bekämpft, welcher sich in einer kurzen Sequenz  aus den fünf Dinozords zusammenbaut. Nach einem Levelboss folgt eine Bonus-Runde, wo Punkte gesammelt werden dürfen. Wurde das Game komplett durchgespielt, erwartet einem ein neuer Schwierigkeitsgrad, nämlich der “Hard Modus“.

Da das Game für den Super Game Boy kompatibel ist, kann es mit Hilfe einer Super Nintendo Konsole und einem Super Game Boy Adapter, auch mit hübschen Rahmen und farblich etwas bunter am heimischen Tv-Bildschirm dargestellt werden.


Mighty Morphin Power Rangers – The Movie

Auch hier hat sich bei Bandai nur ein Jahr später, nämlich 1995, nicht sonderlich viel angetan, obwohl das Game schon wesentlich besser ist, als sein Vorgänger. Diesmal kann ein Level ausgesucht werden, welcher mit dem jeweiligen Levelboss angezeigt wird. Anfangs wird wieder einmal ein Teenager Tommy, Rocky, Adam, Billy, Aisha oder  Kimberly gewählt, welche in ihren Ninja Ranger Anzügen gegen die Putties von Lord Zedd kämpfen. Sammeln die SpielerInnen Blitzsymbole ein, kann sich der gewählte Charakter per Knopfdruck in einen Power Ranger verwandeln. Werde weitere Power Blitze eingesammelt, kann eine Power Bombe ausgelöst werden. Als Levelbosse gilt es Mordant, Queen Tenga, Giant Rat, Goldar und Lord Zedd zu bekämpfen, während im letzten Level Ivan Ooze auf SpielerInnen wartet.

Grafisch bietet das Game groß gezeichnete Figuren. Der Sound ist jedoch ziemlich nervig und die Steuerung leider misslungen. Vor allem die Sprungmöglichkeit reagiert viel zu träge, was oft zum vorzeitigen Ableben führt. Das Game ist auch für den Super Game Boy konzipiert, dass heißt es gibt einen hübschen Rahmen und einige Farben für den Tv-Bildschirm (Super Nintendo und Super GameBoy Adapater vorausgesetzt).

Game History: Super Nintendo Teil 2

Mighty Morphin Power Rangers – The Fighting Edition

1996 hat sich Bandai was Neues überlegt und präsentiert die Power Rangers als “Street Fighter” Klon. Aber nicht die Power Rangers kämpfen gegen das Böse, sondern diesmal sind endlich die Megazords an der Reihe. Denn anscheinend wurden die Wünsche der Fans erhört und so dürfen die Zords aus der zweiten und dritten TV-Staffel gesteuert werden. Nach einem kurzen Intro kann zwischen drei Modi gewählt werden: Der “Story-Modus” präsentiert die Haupthandlung: Lord Zedd will die Erde mit seinen Riesenmonstern erobern und nur die Megazords der Power Rangers können diese noch stoppen. Hier kann nur zwischen dem Thunder Megazord und dem Megatigerzord gewählt werden.

Der “Fighting-Modus” ist für zwei SpielerInnen ausgelegt, falls kein weiterer Spieler vorhanden ist, übernimmt die CPU. Hier treten lediglich zwei gegen zwei an.

Der “Trail-Modus” ist schon schwieriger und für Profis. Es kann nur mit einem Megazord gekämpft werden und je nach Zufall wird ein Gegner ausgesucht. Die Energie regeneriert sich jedoch nicht nach jeder Runde. Ziel ist alle Gegner zu vernichten, ohne nur einmal zu verlieren.

Insgesamt stehen vier Megazords und vier Monster zur Auswahl. Es kann im Spiel aber noch ein weiterer geheimer Charakter frei gespielt werden (Ivan Ooze).
SpielerInnen stehen der Thunder Megazord, Megatigerzord, Ninja Megazord, Shogun Megazord, Lip Syncher, Goldar, Lord Zedd und Silver Horns zur Verfügung. Die Steuerung und die verschiedenen Spezial-Attacken gehen relativ einfach von der Hand. Vor allem wenn die Energieanzeige aufleuchtet, steht ein besonderer Angriff, bekannt aus der TV-Serie, zur Verfügung. So verschießt z.B. der Megatigerzord seinen Feuervogel auf den Gegner. Die Levels sind sehr schön gezeichnet und recht unterschiedlich: Die Kommandozentrale mit Zordon im Hintergrund, am Flughafen oder in einer Steinwüste. Der Sound ist in Ordnung und geht sogar nach mehrmaligen Hören durchaus als Ohrwurm durch.

Sicherlich ist das Beat’em Up ein Genre in dem die Power Rangers am besten passen, noch dazu mit den geliebten Megazords. Was will ein Fan mehr? Vor allem da Bandai sowohl grafisch als auch akkustisch alles richtig gemacht hat und auch die Steuerung voll überzeugen kann.

Zusatzinfo: Das Spiel ist eine direkte Umsetzung von  “New Mobile Gundam Wing: Endless Duel” von Natsume, welches 1996 nur in Japan erschien. Bandai hat hier dieselbe Engine übernommen und lediglich die Charaktere, Hintergründe und Sounds ausgetauscht.

Power Rangers Zeo – Battle Racers

Die nächste Power Rangers Generation wagt sich wieder in ein neues Genre und Bandai präsentiert 1996 nach der erfolgreichen “The Fighting Edition” auch hier einen Klon: nämlich eine Mario Kart Version (man verzeih mir den Vergleich) und leider auch das schlechteste der SNES Reihe.

Das Roboter Imperium will die Welt erobern und veranstaltet deswegen ein Rennen (häh?). Wer gewinnt, darf die Welt beherrschen (achso!). Die Zeo Rangers lassen das natürlich nicht zu und steigen auf ihre Zeo Jet Maschinen.
Es stehen vier Modi zur Auswahl. Im “Race-Modus” wird die eigentliche Hauptstory des Games gespielt. Beim “Time-Trial-Modus” dürfen Rekorde aufgestellt werden. Hier wird die Zeit gemessen und der bessere gewinnt. Im “VS-CPU Modus” darf gegen den Computer antreten werden. Der “2-Player-Special Modus” ist für zwei SpielerInnen ausgelegt und es müssen bestimmte Aufgaben erfüllt werden.

Insgesamt stehen acht Charaktere zur Auswahl: Die Zeo Rangers I – V, der Gold Ranger, King Mondo und ein Cog Soldier. Außerdem lässt sich ein geheimer Charakter freischalten (Cogs Ace). Jeder von ihnen hat verschiedene Attribute, wie Geschwindigkeit oder Wendigkeit und so können SpielerInnen ihre Lieblingsfahrer aussuchen.

Die Grafik überzeugt leider in keinem Fall. Die Strecken sind allesamt absolut kahl und farblos. Vor allem im 2-Spieler-Modus, wo das Bild für 2 Spieler geteilt wird, haben SpielerInnen nur noch die Straße und den Fahrer im Blickfeld, aber ansonsten nichts mehr. Vor allem deshalb, da es dicke PAL Balken am oberen und unteren Bildschirmrand gibt, und so ist das Bild noch zusätzlich gequetscht. Die Fahrer steuern sich auch recht holprig bzw. langsam und der Sound zehrt an den Nerven.