Game Review: Power Rangers Samurai (Nintendo DS)
21. April 2012 Hinterlasse einen Kommentar
Die Nintendo DS Version erschien genauso wie die Nintendo Wii Fassung am 02. Dezember 2011 und war leider genauso schnell vergriffen und ausverkauft. Das DS Spiel ist im Prinzip 1:1 dieselbe Version wie am Wii, jedoch etwas abgespeckt und dies ist durchaus positiv zu bewerten!
Das Spiel startet im Shiba-Haus. Dort gibt es den “Missionen” Modus, welcher die Hauptstory der Serie von Episode 1 – 20 nacherzählt, zwar in Standbildern, dafür aber mit Bildern, direkt aus der TV-Serie. Eigenartig ist nur, dass die Power Rangers selbst fast nie zu sehen sind. Ansonsten kann die Steuerung in den “Optionen” geändert und ein “Passwort” für versteckte Bonuseinstellungen eingegeben werden. Diese können dann im “Bonuseinstellungen” Menü an- oder ausgeschalten werden.
Das Hauptspiel ist jedoch der Missionen Modus. Je nach Mission lassen sich entweder alle sechs Power Rangers auswählen, oder auch nur ein bestimmter Power Ranger. Um sich zu verwandeln muss mit dem Stylusstift am unteren DS-Screen das jeweilige Samurai Symbol nachgezeichnet werden. Danach wird dann der Level als klassischer Side-Scroller gestartet. Von links nach rechts laufend und springend werden mit dem Wirbelschwert diverse Moogers vermöbelt. Am Ende des Levels wartet ein bestimmter Nighlok zum Zweikampf. Das Spiel findet am oberen Screen statt, während am unteren Screen die jeweilige Power Disc abgebildet ist. Diese muss mit dem Stylusstift gedreht werden, um Zusatzeffekte hervorzurufen. Dadurch sind die Attacken stärker und verbrauchen weniger Symbolkraft. Die Symbolkraft muss im Laufe des Levels eingesammelt werden und aktiviert verschiedene Ranger-spezifische Super-Attacken, wie z.B. Jaydens Feuerschläger, oder Mikes Waldspeer. In den Levels lassen sich auch geheime Power Discs finden, welche aber nur mit einem bestimmten Power Ranger und dessen Symbolkraft Attacke entdeckt werden können.
Wurde der Nighlok im Kampf besiegt startet der MegaModus. Hier muss ebenfalls mit dem Stylusstift das MegaModus Symbol nachgezeichnet werden und dann lässt sich auch schon der Samurai Megazord auswählen. Je nach Mission gibt es unterschiedliche Megazord Kombinationen (z.B. Käfersprenger Megazord). Am unteren Screen findet sich ebenfalls eine Power Disc, welche so lange gedreht werden muss, bis sich die Attacken-Anzeige gefüllt hat. Erst dann schlägt der Megazord zu. Hat der Nighlok die Anzeige schneller voll, schlägt dieser zuerst zu – dies kann aber mit Hilfe von Blocken-Icons abgewehrt werden.
Wie bereits erwähnt, ist das Spiel mit der Wii-Version nahezu identisch. Dieselben Levels, dieselbe Stories, dieselbe Hintergrundmusik und dasselbe Symbol nachzeichnen. Nur in diesem Fall mit dem Stylusstift am Touchscreen, anstatt mit der Wii-Fernbedienung in der Luft. Die Levels wurden etwas abgespeckt, genauso die Story und präsentieren sich nicht so lang, wie auf der Wii. Dies ist durchaus angenehm. Auch die Grafik ist mit der Wii-Fassung identisch, nur die Hintergründe sind gezeichnet und die Figuren etwas unscharf. Die Buttonbelegung ist gut gewählt und die Power Rangers steuern sich auch sehr gut. Der Megazord Kampf ist steuerunsmäßig gewöhnungsbedürftig. Viele Fans hätten sich hier eine direkte Steuerung gewünscht und keinen Quick-Time Touchscreen-Smasher. Nichts desto trotz macht es mehr Spaß als auf der Wii und geht auch wesentlich flotter. Während des Megazord Kampfes läuft übrigens der “Power Rangers Samurai” Titelsong im Hintergrund, inkl. Gesang. Das Spiel hat auch Sprachausgabe (englisch), diese beschränkt sich jedoch nur auf ein paar Sätze. Die Bildschirmtexte sind in deutsch.
Fazit: Wie bereits bei der Nintendo Wii Version können hier Power Rangers Fans auf alle Fälle zuschlagen. Es ist eine angenehm abgespeckte Version, gerade für einen Handheld richtig angepasst und macht sogar deshalb etwas mehr Spaß, als die Version auf der Wii Konsole.
Das erste Power Rangers Spiel für den Game Boy Advance kommt von der Firma THQ und erschien am 24. November 2001, komplett mit 32-Bit Engine, vorgerenderten 3D Charakteren und spektakulären Lichteffekten.
Am 30. November 2002 erschien das Spiel zur “Power Rangers Wild Force” Staffel von THQ. Die Wild Force Rangers müssen in 10 Levels (Dschungel, Tempel, Hafen, etc.) gegen die Putrids kämpfen und am Ende eines Levels wartet ein besonderer Org. SpielerInnen können sich von sechs Power Rangers vier aussuchen. Per Knopfdruck kann ein zweiter Power Ranger gerufen werden, mit dem dann eine spezielle Kampfattacke ausgeführt wird. Wurden in einem Gebiet alle Putrids besiegt, geht es zum nächsten Bildschirmabschnitt weiter. Haben SpielerInnen den Org in einem Level besiegt, erhaltet man einen Tierkristall. Damit lässt sich der Wild Force Megazord in verschiedenen Modi verwandeln. Zusätzlich kann man noch den Kongazord frei spielen, wenn SpielerInnen eine andere Route auf der Landkarte (wo die Levels verzeichnet sind) anwählen und dadurch weitere Tierkristalle erobern. Dazu muss das Abenteuer aber mindestens zweimal durchgespielt werden, denn nicht jeder Level ist auf Anhieb anwählbar. Die Megazords besitzen übrigens dieselben Attacken wie in der Tv-Serie. Dasselbe gilt auch für die Power Rangers, welche sich animalisch bewegen.
“Ninja Storm” erschien am 28. November 2003 ebenfalls von THQ. Die von Lothor angeführte Aliens haben die Ninja Akademien der Erde angegriffen. Lothors Ziel ist natürlich die Weltherrschaft. Nur die drei Schüler Shane, Tori und Dustin von der Wind Ninja Akademie, sowie Blake und Hunter von der Donner Ninja Akademie überstehen den Angriff. Nun müssen die ehemaligen Konkurrenten mit dem Samurai Ranger die Welt retten.
Am 09. November 2004 erschien das Spiel zur “Dino Thunder” Staffel ebenfalls von THQ. Mesogog greift die Stadt mit seinen Tyrannodrohnen an und es liegt an den Dino Rangers ihn aufzuhalten. Er hat das Ziel, die Erde in den prähistorischen Zustand zurück zu versetzen.
Die Space Patrol Delta Polizei muss die Stadt New Tech City vor dem bösen Imperator Gruumm beschützen und schickt die Power Rangers los, um den Kampf gegen die Weltraumverbrecher aufzunehmen.
Die Sony Playstation 2 erschien am 24. November 2000 in Europa und ist eine der erfolgreichste Videospielekonsolen aller Zeiten. Noch dazu mit einer unglaublichen Auswahl an großartigen Spieleserien und innovativen Ideen, wie z.B. EyeToy oder Buzz. Außerdem lassen sich diverse PSOne Titel abspielen. Ein ganz großer Pluspunkt war der integrierte DVD Player. Im September 2004 erschien eine aktualisierte schlankere Version der Konsole, welche ab diesem Zeitpunkt “Playstation Two” bezeichnet wird.
“Dino Thunder” erschien am 12. November 2004 sowohl für Playstation Two, als auch für Nintendo GameCube. Warum sich THQ dafür entschieden hat das Spiel hierzulande nur auf der PSTwo zu veröffentlichen, wissen nur die Marketingstrategen von THQ selbst. Obwohl die Zielgruppe für den GameCube eigentlich passender wäre, hat sich THQ wahrscheinlich gedacht, dass sich das Spiel auf der PSTwo durch seine hohen Hardwareverkaufszahlen besser verkaufen wird, als auf dem Spielewürfel von Nintendo.


Pünktlich zum 15-jährigen Jubiläum am 29. November 2007 erschien von Disney Interactive ein Spiel für die Playstation Two. Die Story ist schnell erzählt: Lord Zedd ist Zordons Energiewelle entkommen und kehrt in seiner bösen Gestalt auf die Erde zurück. Zedd versteckt sich in einer geheimen Dimension und versucht den Lauf der Geschichte zu ändern, um damit alle Power Rangers zu vernichten. Doch der Omega Ranger kommt ihm dazwischen und schafft es, denn Chrono Kristall zu zersplittern. Dieser fliegt in die verschiedenen Zeitzonen zu verschiedene Power Rangers Generationen.
Die Power Rangers verfügen über verschiedene Kampfcombos, welche nach und nach freigeschalten werden und somit eine wirklich coole Liste an Schlag-, Wurf- und Trittkombinationen bietet. Den ersten Level bestreiten SpielerInnen mit den “Operation Overdrive” Team, gefolgt von “Lost Galaxy”. Insgesamt sind 20 Power Rangers aus verschiedenen Staffeln spielbar. Als Bonus lassen sich geheime Rangers, Melodien und Grafiken freischalten, wenn die SpielerInnen gewissen Artefakte in den Levels einsammeln. Es gibt auch einen Zwei-Spieler-Modus wobei der zweite Spieler jederzeit in das gerade laufende Spiel einsteigen kann.

Das Nintendo 64 erschien am 01. März 1997 in Europa und wird eher als die glücklose Konsole von Nintendo betitelt. Immerhin hatte das N64 die PlayStation One als Konkurrenz. Besonders innovativ war der Controller, welcher im Design absolut einzigartig war. Durch diverste Steckmodule konnten ein Rumble Pack sowie eine Memory Card angesteckt werden. Außerdem erhielt das N64 eine Speichererweiterung für diverse Spiele. Doch trotz diverse Kritiken und die durchaus besseren Spiele der PSOne hat das N64 vor allem das Herz von Nintendo Fans im Sturm erobert.
Nach dem Intro von “Lightspeed Resuce”, welches in Comic Grafik gehalten ist, können sich SpielerInnen zwischen zwei Spielmodi entscheiden. Im “Titanium Quest” Modus wird die Story nachgespielt. Diese teilt sich in drei Episoden, wobei die Story ebenfalls wie das Intro in Comic Grafik erzählt wird: Ein Komet stürzt auf die Erde und enthält die gewaltige Titanium Energie. Natürlich ist Diabolico ganz scharf darauf und greift die Erde mit seinen Monstern an. Der zweite Modus nennt sich “Megazord Arena“: Hier können sich zwei SpielerInnen mit den Megazords verprügeln.
Im Story Modus steuern SpielerInnen abwechselnd die sechs Lightspeed Rangers, deren Aufgabe es ist, Zivilisten zu retten. Aber auch nur diverse Umweltkatastrophen, welche von Diabolico verursacht werden, müssen beseitigt werden. Natürlich wollen die Battlings die Power Rangers daran hindern, welche mit Schlag- und Fußtritten bekämpft werden. Verschiedene Power-ups helfen im Kampf gegen die finalen Monster, welche direkt aus der Tv-Serie stammen. So wird der jeweilige Ranger für eine kurze Zeit unbesiegbar, oder ist noch schlagkräftiger als sonst.

Power Rangers Samurai
Fazit:
“Full Tilt Battle Pinball” ist das letzte Videogame von Bandai, welches 1996 für die PlayStation One erschien. Im Gegensatz zu den Super Nintendo Versionen ist dieses Spiel ein Arkade-ähnliches Flipper-Spiel mit fünf Hauptspielfeldern: USA, Europa, Asien, Afrika und Nordpol. Das Ziel auf den einzelnen Spielfeldern ist es, den Endgegner zu zerstören. Pro Spiel stehen fünf Flipperkugeln zur Verfügung und damit ein Endboss zerstört werden kann, muss dieser mehrmals mit der Kugel getroffen werden. Jede Spielestufe ist in drei Levels unterteilt und um in den Levels weiterkommen zu können, müssen bestimmte Aufgaben erfüllt werden. Die Spielfelder sind optisch an der “Power Rangers Zeo” Serie angelehnt und die jeweiligen Endbosse repräsentieren bekannte Monster aus dem Maschinen Imperium.
Die Story wird anhand von Videosequenzen aus der Tv-Serie erzählt, sowie mit original Musik und original Stimmen aus der Zeo Staffel begleitet. Neben dem Story Modus können auch andere Modi aktiviert werden, z.B. den Multiball (mehr Bälle auf dem Spielfeld) oder den Mehrball-Modus, welcher zusätzliche Videosequenzen aktiviert.
In den verschiedenen Levels wird gegen die Kampflinge und verschiedene Monster aus der Tv-Serie gekämpft. Wenn von Jinxer eine Karte erscheint, ist es Zeit den Super Zug Megazord zu steuern und gegen die übergroßen Monster vorzugehen. Verschiedene Power-Ups erhöhen die Punkteanzahl und Extra-Leben. Die Lightspeed Aqua-Basis gibt während den Missionen immer wieder Infos und neue Einsatzbefehle. Die Missionen sind erfreulich abwechslungsreich: Einmal muss sogar der Super Zug Megazord gerettet, oder die Aqua-Basis vor den Dämonen beschützt werden.
Das letzte Power Rangers Spiel für die PlayStation One kommt ebenfalls von THQ und erschien 2001. Ransik, ein Mutant Schwerverbrecher aus dem Jahr 3000 ist mit einem Gefängnis voller Mutanten ins Jahr 2001 geflohen. Die Power Rangers der Time Force sind ihm gefolgt und müssen ihn aufhalten.
Der Nintendo Game Boy Color wurde im November 1998 in Europa veröffentlicht und erfreute sich großer Beliebtheit. Die neue GameBoy Version war nicht nur dünner und handlicher, sondern hatte auch einen Farbbildschirm, welcher 56 verschiedene Farben darstellen konnte. Der GameBoy Color selbst kam auch in verschiedenen Farbvariationen auf den Markt.
THQ bewies Mut und brachte im Jahr 2000, nach langer Power Rangers Game Durststrecke, für den Game Boy Color ein neues Power Rangers Spiel auf den Markt. Die damals aktuelle Staffel “Power Rangers Lightspeed Rescue” soll die Power Rangers in neue Games-Sphären bringen.
THQ lässt sich nicht davon abbringen und veröffentlicht 2001 das Spiel zur Tv-Serie “Power Rangers Time Force” für den Game Boy Color.


Auch hier hat sich bei Bandai nur ein Jahr später, nämlich 1995, nicht sonderlich viel angetan, obwohl das Game schon wesentlich besser ist, als sein Vorgänger. Diesmal kann ein Level ausgesucht werden, welcher mit dem jeweiligen Levelboss angezeigt wird. Anfangs wird wieder einmal ein Teenager Tommy, Rocky, Adam, Billy, Aisha oder Kimberly gewählt, welche in ihren Ninja Ranger Anzügen gegen die Putties von Lord Zedd kämpfen. Sammeln die SpielerInnen Blitzsymbole ein, kann sich der gewählte Charakter per Knopfdruck in einen Power Ranger verwandeln. Werde weitere Power Blitze eingesammelt, kann eine Power Bombe ausgelöst werden. Als Levelbosse gilt es Mordant, Queen Tenga, Giant Rat, Goldar und Lord Zedd zu bekämpfen, während im letzten Level Ivan Ooze auf SpielerInnen wartet.
1996 hat sich Bandai was Neues überlegt und präsentiert die Power Rangers als “Street Fighter” Klon. Aber nicht die Power Rangers kämpfen gegen das Böse, sondern diesmal sind endlich die Megazords an der Reihe. Denn anscheinend wurden die Wünsche der Fans erhört und so dürfen die Zords aus der zweiten und dritten TV-Staffel gesteuert werden. Nach einem kurzen Intro kann zwischen drei Modi gewählt werden: Der “Story-Modus” präsentiert die Haupthandlung: Lord Zedd will die Erde mit seinen Riesenmonstern erobern und nur die Megazords der Power Rangers können diese noch stoppen. Hier kann nur zwischen dem Thunder Megazord und dem Megatigerzord gewählt werden.
Der “Fighting-Modus” ist für zwei SpielerInnen ausgelegt, falls kein weiterer Spieler vorhanden ist, übernimmt die CPU. Hier treten lediglich zwei gegen zwei an.
Energieanzeige aufleuchtet, steht ein besonderer Angriff, bekannt aus der TV-Serie, zur Verfügung. So verschießt z.B. der Megatigerzord seinen Feuervogel auf den Gegner. Die Levels sind sehr schön gezeichnet und recht unterschiedlich: Die Kommandozentrale mit Zordon im Hintergrund, am Flughafen oder in einer Steinwüste. Der Sound ist in Ordnung und geht sogar nach mehrmaligen Hören durchaus als Ohrwurm durch.
Die nächste Power Rangers Generation wagt sich wieder in ein neues Genre und Bandai präsentiert 1996 nach der erfolgreichen “The Fighting Edition” auch hier einen Klon: nämlich eine Mario Kart Version (man verzeih mir den Vergleich) und leider auch das schlechteste der SNES Reihe.
Insgesamt stehen acht Charaktere zur Auswahl: Die Zeo Rangers I – V, der Gold Ranger, King Mondo und ein Cog Soldier. Außerdem lässt sich ein geheimer Charakter freischalten (Cogs Ace). Jeder von ihnen hat verschiedene Attribute, wie Geschwindigkeit oder Wendigkeit und so können SpielerInnen ihre Lieblingsfahrer aussuchen.